Internet zum Anfassen: „Das Web ist eine Google“

Ideenschleuder

Damals dachte die Menschheit, die Welt sei eine Scheibe. Einige Zeit später wusste man jedoch, die Erde ist eine Kugel und somit rund. Im neuesten Spot von Google erfahren wir, dass die Welt, wie wir sie kennen, dann doch eher rechteckig ist. Für einen Werbespot der Applikation „Maps“ hat Google ein dreidimensionales Miniaturlabyrinth bauen lassen, mit dem zwei Mitspieler versuchen müssen, die blaue Kugel durch die Großstadt zu lenken. Das Ganze wird unterlegt mit verspielter Musik und soll dem Zuschauer suggerieren wie zeitlos und sinnvoll Google Maps für unser tägliches Leben ist. Der viertwertvollste Großkonzern der Welt möchte durch die kindliche Verknüpfung seinem Image eine weiße Weste verpassen, denn in letzter Zeit wurde viel Kritik ausgeübt.

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Auch in anderen Spots, wie Beispielsweise für Google Adwords, hatte der Milliardenkonzern mit verniedlichenden Symbolen auf seine Produkte aufmerksam gemacht.

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Dabei darf man nicht aus den Augen verlieren, das Google kein niedliches und zu unterschätztendes Unternehmen ist, sondern die größte und mächtigste Suchmaschine der Welt, die nach und nach immer mehr Lebensreiche transparent macht.

Bei aller Kritik fühlen wir von loveto uns natürlich trotzdem sofort an unsere Kindheit zurück erinnert und schauen mal nach, ob wir auf dem verstaubten Dachboden noch unsere alten 3D-Labyrinth-Spiele finden können.

Autorin: Mareen Wordoff
Kategorie: Ideenschleuder

Bundespräsident im Social Media Dauerfeuer

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Wohl so ziemlich jeder hat es mitbekommen: Die private Kreditaffäre um den Bundespräsidenten Wulff und die medialen Folgen.

Wie der Umstand so will, besitzt heutzutage fast jede Person des öffentlichen Lebens eine eigene Facebook Fanpage. Auch Christian Wulff gehört dazu. Der Politiker zählt momentan etwas mehr als 20.000 Fans auf seiner offiziellen Fanpage. Das erscheint ziemlich wenig, im Vergleich zu seiner momentan starken medialen Präsenz. Wir erinnern uns an Guttenberg, dieser schaffte es mit seiner Affäre innerhalb von 48 Stunden auf eine halbe Million.

Seit den letzten drei Postings auf der Wulff-Fanpage sind bis heute mehr als 13.000 Kommentare eingegangen. Nur wenige User halten in ihren Kommentaren zum Bundespräsidenten. Die Mehrzahl der Kommentare sind gespickt mit harten Vorwürfen und Beschimpfungen. Was uns verwundert: Es gibt keine Moderation seitens des Bundespräsidialamtes, es erfolgt keine Sperrung der Kommentarfunktion. User können Herrn Wulff wahrlos ihre Meinung geigen. Es bleibt unklar, wie lange der Shitstorm noch ungeachtet auf der Facebookseite seinen Lauf nimmt. Fest steht, hier besteht dringend Social Media Nachhilfe. Auch auf Twitter sieht es nicht besser aus. Die Leute sind enttäuscht und lassen Dampf ab. Jedoch wird hier eher diskutiert als aggressiv gepostet.

Am Beispiel Wulffs sieht man klar und deutlich, wie wichtig es ist, redaktionellen Einfluss auf Facebook und Twitter zu nehmen. Eine Moderation mit Krisenmanagement ist in solchen Situationen ein absolutes Muss. Das Verhalten der Menschen in den verschiedenen Netzwerken macht deutlich, dass die virtuelle Meinung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wer sie einfach hinnimmt, kann nur verlieren.

Autorin: Mareen Wordoff
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Die Größe zählt eben doch

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Laut statistischem Bundesamt heißt die deutsche Durchschnittsfrau Sabine, Petra, Susanne oder Claudia, ist 1,65 m groß, wiegt 67 kg, heiratet mit 29,4 Jahren und kauft pro Jahr 1,1 BHs (80 C) für etwa 14 Euro und 3 Nylonstrumpfhosen. High Heels spielen dabei keine große Rolle. Dazu bedarf es keiner statistischen Auswertung, ein Blick auf die holprigen Gehwege Deutschlands genügt.

Europas größte Schuh-Einzelhandelskette Deichmann möchte das nun ändern und bringt mehr oder weniger einschlägige Argumente, warum Frauen hierzulande die geliebten Birkenstocks in die Ecke stellen sollten. “80 Prozent aller Top-Manager sind über 1,80 Meter”, lautet dabei eins und schnell wird klar, dass so ein Spruch, die ein oder andere emanzipazierte Kunden wohl in die Flucht schlagen wird. Vergleichende Werbung ist eben nicht jederfraus Sache. Aber der Schuhhersteller meint es sicher nicht böse mit seinen Kundinnen, sondern eher motivierend.

Aber trifft die Kampagne auch die richtige Zielgruppe? Und laufen deutsche Frauen bald wirklich wie New Yorkerinnen über der 5th Avenue mit Stilettos, High Heels oder gar Sky Heels? We will see!

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Kategorie: Ideenschleuder

Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

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Sie werden oft verpönt als vertrottelte Nerds oder Technikfreaks. Menschen, die sich mehr um ihren Computer als um ihr äußeres Erscheinungsbild kümmern. ABER: Stille Helden wie der verstorbene Steve Jobs haben in den 70er Jahren durch ihre technische Versiertheit und ihr Strebertum ein Millionenimperium hochgezogen. Quasi vom Nerd zur Ikone!

Die Hauptdarsteller in diesem witzigen  Spot sind zwei Computerfreaks wie sie im Buche stehen. Lange Haare, schlapprige Shirts, daumendicke Hornbrillen und versehen mit einer Lache, die einem die Socken auszieht.

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Der Spot entstammt einer Werbespot-Reihe des skandinavischen Elektro-Großhändlers „Komplett“ und nennt sich „Revenge of the Nerds“. Wir von loveto freuen uns schon auf den nächsten Spot, um auch selbst wieder unsere Nerd-Lache rauslassen zu dürfen.

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Starrummel bei loveto

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Neulich nachmittag auf unserem Balkon. Das iPhone zur Hand. Der Mund weit offen …

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Danke Bill Callahan, für die musikalische Begleitung.

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Wasser für die Welt!

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Wir Menschen brauchen es zum Trinken, Kochen, Reinigen und und und – also schlichtweg zum Leben. Die Rede ist von Wasser, ob nun aus der Flasche oder aus der Leitung. Jeder Mensch auf der Welt ist auf diesen natürlichen Rohstoff angewiesen. Ohne Wasser würden wir nicht existieren. Ohne Wasser wäre unsere Erde so staubig wie der Mond. Die neue Print-Kampagne “Water change everything” von Charitywater hat sich mit dem Thema Wasserknappheit auseinandergesetzt und zum Nachdenken anregende Print-Motive aufgesetzt. Hintergrund: Die Organisation sammelt Spenden für Länder, in denen Wasser nicht so selbstverständlich aus der Leitung fließt. Starke Motive, die auch uns von loveto kräftig zu Denken geben, denn eigentlich geht das Thema uns alle etwas an.

Autorin: Mareen Wordoff
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Kleine Indianer und die neue Playstation Portable

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Kinder sind dafür bekannt, dass sie gerne den ganzen Tag spielen und herumtollen. Und jeder der selber Kinder hat, weiß auch, dass sich die kleinen Biester dabei gern einmal Kratzer und Schrammen zuziehen. Früher hat man weinende Kinder mit Süßigkeiten zu beruhigen versucht. Das nannte man dann euphemistisch „Bonbon-Pädagogik“. In der neuesten Print-Kampagne von Sony versucht man nun auf “moderne Weise” das verletzte und traurige Kind mit der neuen Sony Playstation Portable zu beschwichtigen. Das Kind sitzt völlig regungslos und tiefenentspannt auf dem Arzttisch oder Mamis Küchentisch und lässt sich verarzten. Soll Eltern damit glaubhaft gemacht werden, dass sie ihren Kindern eine Computerspielkonsole in die Hand drücken können, damit es bei jedem kleinen Wehwehchen still hält? Oder sollen wir davon ausgehen, dass Kinder beim Zocken mit der PSP angstfreier und abgehärteter werden?

Wir von loveto finden diese neue Printkampagne aus dem Hause Sony eher fragwürdig. Ein kleiner Indianer kennt eben doch Schmerzen.

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Jeep sagt: Take It Outside

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Ja, in Südamerika scheinen Männer noch echte Abenteurer zu sein. Ständig auf der Suche nach dem nächsten Nervenkitzel und neuen Herausforderungen. Das möchte uns jedenfalls die neueste Print-Kampagne des Geländewagenherstellers Jeep glauben lassen.

Auf vier verschiedenen Motiven sehen wir Männer in ihrem vermeintlichen Eigenheim, die sich nach einer abenteuerlichen und gefährlichen Freizeitbeschäftigung sehnen. Ob nun ein Tauchgang in der eigenen Badewanne, ein Fallschirmsprung durch den Eingangsbereich, der Reifenwechsel des heimischen Sofas oder ein Kletterausflug durchs  Wohnzimmer – Jeep empfiehlt die männliche Abenteuerlust eher nach draußen zu verlegen. Wir von loveto belohnen so viel Mut mit einem großen Lob.

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Autorin: Mareen Wordoff
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Gefährliche Online-Zwillinge und bewegende Naturgewalten

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Tobias und sein böser Online-Zwilling

Wer kennt sie nicht, folgende Situation: Es ist Samstagabend, man trifft sich mit Freunden, geht zusammen tanzen, trinkt lustige Brause und lässt mal so richtig die Sau raus. Halb so wild, so lange man seine privaten Orgien nicht im Internet todesmutig breit tritt, denken sich einige Personaler bei der Recherche geeigneter Job-Kandidaten.

Der aktuelle Werbespot von netzdurchblick.de beweist, was passieren kann, wenn man zu öffentlich im Netz mit seinen privaten Vorlieben hausieren geht. Der Spot soll vor allem Jugendliche aufklären, wie man sich und seine Privatsphäre vor den Klauen des World Wide Web schützt. Denn, wie wir wissen, das Internet vergisst nie. Wir von loveto stehen dem Ganzen etwas lockerer gegenüber. Für angehende Bankkaufleute oder Fachverkäufer allerdings ein ernstes Thema.

Übrigens: Eine allzu weiße Weste oder gar keine Einträge im Netz, machen professionelle Personaler heutzutage aber auch misstrauisch.

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Twitter – schneller als Naturgewalten!

Der Social Media Gigant Twitter veröffentlicht seinen ersten Werbespot. Nach nunmehr fünf Jahren geht der Kurzmitteilungsdienst mit einem 47 Sekundär auf die Suche nach weiteren Sympathieträgern.

Hintergrund: Am 23. August bewegte sich ein Erdbeben von Washington DC nach New York in weniger als 30 Sekunden. Genug Zeit um darüber zu „tweeten“, denkt sich Twitter. Im Spot sehen wir einen jungen Mann der via Twitter von genau diesem Ereignis gewarnt wird. Völlig gelassen hebt er seine Kaffeetasse und liest weiter entspannt sein Buch. Wer nun wissen will, wovor wir von loveto euch über Twitter so alles warnen können, der klickt hier.

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Autorin: Mareen Wordoff
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Logos aus Logos: Brandversations

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… oder wenn der „Apple“ nicht weit vom „Microsoft“ fällt.

Was passiert, wenn die weltweit größten und einflussreichsten Firmen mit ihren stärksten Konkurrenten kollaborieren würden? Dieser Frage ist der Illustrator Stefan Astafi auf den Grund gegangen und entwarf spannende Logos der zehn erfolgreichsten Brands “neu”. Das fertigen Illustrationen nennen sich “Brandversations” und vereinen Marken wie Coca Cola mit Pepsi oder Apple mit Microsoft in Form ihres ursprünglichen Logos miteinander. Wir von loveto sind verblüfft über das Resultat und wollten euch diese “Kunst” nicht vorenthalten.

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Autorin: Mareen Wordoff
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