Über kein Erinnerungsprojekt wurde im wiedervereinigten Deutschland so grundsätzlich diskutiert wie über das bereits 1988 von Lea Rosh geforderte „Mahnmal als sichtbares Bekenntnis zur Tat“. Fünf Jahre nach der Eröffnung des “Denkmals für die ermordeten Juden Europas” wurde am 4. Mai Bilanz gezogen. Die Initiatorin und Vorsitzende des Förderkreises Lea Rosh, Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident und Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung sowie Peter Eisenman, der Architekt des Denkmals, luden aus diesem Grunde zu einer Pressekonferenz. Seit der Eröffnung ist dieser nationale Gedenkort für die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocausts fester Bestandteil eines Besuches in der deutschen Hauptstadt geworden, der Ort der Information gehört laut Berlin Tourismus Marketing zu den „Top Ten“ Berlins.

Pressekonferenz zum 5-jährigen Bestehen des Denkmals

Architekt Peter Eisenman im Interview
Der Förderkreis „Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V.“ feierte auch das 20-jährige Bestehen der Bürgerinitiative. Daher ludt der Verein einen Tag später, am 5. Mai, zu einer öffentlichen Bürgerfeier in die Cora-Berliner Straße ein. Im Rahmen dieser kostenfreien Bürgerfeier wurde vom Förderkreis auch die Ausstellung „Fünf Jahre Denkmal – 20 Jahre Förderkreis – Was eine Bürgerinitiative bewirken kann“ eröffnet. Die Ausstellung kann bis Dezember 2010 kostenfrei täglich außer montags besucht werden. Weitere Informationen: www.holocaust-denkmal-berlin.de

Anne Will und Lea Rosh bei der Bürgerfeier am 5. Mai

Edzard Reuter | Ehrenbürger von Berlin

Wolfgang Thierse | Bundestagsvizepräsident

Zahlreiche Kamerateams begleiteten die Feierlichkeit
loveto zeichnete für die Ideenfindung und Konzeption des Jubiläumsjahres sowie die gesamte Event-PR verantwortlich.




