Google-Liebe, Vancouver-Spots und Green McDonald’s

Ideenschleuder

Man muss schon sagen, wenn alle ihre Hausaufgaben machen, dann macht das Lernen doch gleich doppelt so viel Spaß. Streber-Modus bei loveto. Diesen Montag überschlug sich unser Team förmlich mit Impressionen aus dem Land der Kommunikation und Medien. Und so wurde geschleudert als gäbe es kein Morgen. Es läuft also alles darauf hinaus, dass das hier ein schrecklich langer, aber höchst interessanter Blogeintrag wird.

Bevor wir aber zum Wesentlich kommen, möchten wir eine frohe Botschaft verkünden: loveto gibt es jetzt auch bei Facebook! Wen dir also deine 1.295 Web-2.0-Freunde noch nicht genug sind oder dich deine 28 alten Schulfreunde mit ihren “Marius isst gerad Pizza, die ihm nicht schmeckt.”-Statusen langweilen, dann bist du Herzlich Willkommen. Reinschauen, anfreunden und kommunizieren. HIER GEHT’S LANG!

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LIEBE GEHT DURCH DEN GOOGLE

Sonntagnacht war Super Bowl Zeit und über 800 Mio. Menschen weltweit, schauten nach Amerika als sich die New Orleans Saints zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Super Bowl sicherten. Für uns und immerhin 51% der amerikanischen Zuschauer, war neben des Spieles vor allem eins wichtig: Welche Marke präsentiert sich mit welchem Spot?

Einer der besten Spots war für uns, der vom Suchmaschinengigant Google. Ein Amerikaner verliebt sich in eine Französin und fragt bei allen wichtigen Entscheidungen seinen besten Freund Google.

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Parisian Love

VANCOUVER RUFT

Nun ist das eine sportliche Highlight vorbei, jagt uns auch schon das Nächste vor die Glotze. In wenigen Tagen beginnen die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancuover und natürlich haben wir vorab mal geschaut, was die Fernsehsender so tun, um möglichst viele Zuschauer zu gewinnen. Vergleicht man dabei mal die deutschen mit den amerikanischen Spots, wird man fast ein wenig neidisch auf die Animationen der Kollegen aus Übersee.

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BBC Sport

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Foxtel

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ARD

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ZDF

DRAHTESEL

Weg von der Couch, endlich rauf aufs Fahrrad. Entdeckt bei Wheel Poster, haben wir uns gefragt, warum eigentlich das Fahrrad ein so unterschätztes Werbemedium ist. Gerade hier in Berlin, der Hochburg und gleichzeitig dem Friedhof der Drahtesel, gäbe es schier Unmengen an Möglichkeiten, das Zweirad als Werbeträger für die unterschiedlichsten Marken einzusetzen. Natürlich verraten wir hier nicht unsere brillanten Ideen, aber eine Mischung aus folgenden Bildern träfe für den Anfang unseren Geschmack.

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Das elegante Mitte Modell

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Das grüne Friedrichhain-Kreuzberg Modell

MC DONALDS GOING GREEN

Grün gehts weiter. Man stelle sich ein goldenes großes M auf einem roten Hintergrund vor.

An was denkst du?

Wie, dein Magen knurrt?

Du hast Bock auf einen Big Mac?

Klar, du denkst an McDonalds!

Unsere Kinder und Kindeskinder aber werden den Fast-Food-Riesen so wohl nicht mehr kennenlernen. Für sie wird der Konzern in Zukunft eine Oase der Nachhaltigkeit und des grünen Geschmacks sein, denn McDonald’s strebt eine Neupositionierung der Marke an. Dabei soll nicht nur das Logo farblich verändert, sondern auch das Innendesign natürlicher und die Speisekarte etwas grüner gestaltet werden. In Frankreich hat man bereits damit begonnen und demnächst werden auch in Deutschland die ersten “sauberen” Filialen eröffnet.

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In Frankreich begann MC Donalds mit der Grünwäscherei

Die Kette, die ja als großer Umweltverschmutzer gilt, möchte somit in Zukunft mehr Respekt vor der Umwelt signalisieren und sein schlechtes Image loswerden. Ob das gelingt, bleibt fragwürdig. Aber die neuste Studie der Verbraucherzentrale bestätigt das, was sich die Marketingberater von McDonalds wünschen: Greenwashing funktioniert!

Auszug der Studie: „Die Begriffe “klimafreundlich” und “klimaneutral” verwirren Verbraucher mehr als dass sie informieren. Das belegt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest, im Auftrag von “für mich. für dich. fürs klima”. Danach glauben 23,5 Prozent der Befragten, dass ein als “klimaneutral” bezeichnetes Produkt das Klima gar nicht belastet, 40,8 Prozent sind überzeugt, dass es für das Klima weniger schädlich ist. Jeder Zehnte ist der Meinung, dass eine “klimafreundliche” Ware das Klima gar nicht belastet.

Wir sind gespannt, wie man in Europa auf den plötzlichen Imagewandel von McDonalds reagieren wird und fragen uns ein bisschen schelmisch, ob Ronald McDonald jetzt zum Frisör muss?

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Autorin: Mareen Wordoff