Sixt amüsiert sich über Frauenquote

Ideenschleuder

Seit Tagen diskutiert Deutschland über die Frauenquote in Führungspositionen. Auf allen Kanälen ist das Thema präsent und sorgt für heiße Debatten auch unter denen, um die es eigentlich geht. Denn nicht alle Frauen sind für die gesetzlich geforderte Quote. Auch nicht Unternehmerin Regine Sixt, die sich mit dem Argument äußert, dass Frauen bereits jetzt in der Überzahl sind. Für ihr Unternehmen trifft das sicherlich zu, dort arbeiten 60 Prozent Frauen. Um das nun zu beweisen, startet Sixt wieder eine Schnellschuss-Kampagne, bei der der Auto-Verleiher zeigt, was er über die geforderte Gleichberechtigung denkt.

Hier weißt man nun überzogen darauf hin, dass doch eh 95% Frauen an Sixt-Schaltern sitzen. Warum wird eigentlich diskutiert? Aber halt – ging es nicht um Führungspositionen? Das ist Sixt egal. Der größte Autovermieter Deutschlands, der mit seinen Anzeigen (wir erinnern uns: Dienstwagen-Affäre und Castor-Coup), gern mal provoziert und ernste Themen verspottet, wird mit diesem Aufreger sicher für noch mehr Diskussion in der Bevölkerung sorgen. Frauen, denen die lustigen Models sauer aufstoßen, werden sich nun vielleicht nach einem anderen Autoverleiher umschauen.

Autorin: Mareen Wordoff