Zum Inhalt springen Zum Menü springen

Ausblick

Reporting der Zukunft

Die Bedeutung von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten hat sich stark verändert. Dieser Wandel wird von Megatrends wie Nachhaltigkeit, ESG, Digitalisierung und von regulatorischen Neuerungen (CRSD) geprägt. Das Reporting hat sich dadurch dramatisch verändert. Es ist digitaler, interaktiver, vielseitiger und: integrierter. Dies hat seine Gründe.

Transparenz hat seine Folgen

Geschäftsberichte richten sich nicht mehr nur an den Kapitalmarkt, sondern an verschiedene Stakeholder. Oder anders gesagt: Immer mehr Menschen wollen wissen, was in den Unternehmen passiert. Und weil auch das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, wird auch der Nachhaltigkeitsbericht immer wichtiger. Das hat Folgen. Und die wollen wir hier beleuchten.

7 Wahrheiten über das Reporting der Zukunft

Erstens: Bald gilt eine neue Berichtspflicht

Auch in der EU-Kommission wachsen die Ambitionen in Sachen Nachhaltigkeit. Die Folge: eine neue EU-Richtlinie zur Berichterstattung namens CSRD, die ab dem Geschäftsjahr 2023 gilt. Noch ist sie nicht endgültig verabschiedet, aber eine Vorlage aus dem Jahr 2021 zeigt schon deutlich die Tendenz. Lagebericht und Nachhaltigkeitsbericht wachsen enger zusammen. Hier sind verschiedene Szenarien möglich: nebeneinander, beieinander, ineinander.


Zweitens: Rückblick plus Ausblick

Durch die Richtlinie soll sichtbar werden, wie sich Nachhaltigkeitsaspekte auf die Lage des Unternehmens auswirken. Aber auch umgekehrt: Wie sich Entscheidungen des Unternehmens auf Nachhaltigkeitsaspekte auswirken. Neben den Rückblick der klassischen Rechnungslegung tritt also auch ein Ausblick auf die Folgen des unternehmerischen Handelns. Hinzu kommt: Berichte sollen vergleichbarer werden. Wie das geht? Indem man Kennzahlen maschinenlesbar macht. Doch damit nicht genug.

» Künftig wird jeder Report zu einem Content-Hub, auf dem alle Daten miteinander verknüpft und für den Leser komfortabel präsentiert werden. «

Fabian Ziep, Strategie & Konzept

Drittens: 30mal mehr Unternehmen müssen berichten

Da auch Unternehmen erfasst werden sollen, die nicht an einem EU-regulierten Markt notiert sind, wurden die Kriterien erweitert. Allein in Deutschland rechnet man mit rund 15.000 und damit 30mal mehr betroffenen Unternehmen als bisher. Das bedeutet: Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), die bisher keine Berichte erstellen mussten, werden künftig berichten müssen. Zwar in abgespeckter Form und erst ab 2026, aber es wird passieren. Wer das nicht tut, riskiert Strafen und Bußgelder.


Viertens: Der Report wird zum Content-Hub

Was sich früher nacheinander auf gedruckten Seiten verteilen ließ, ist heute ein vielschichtiger Content mit zig Interdependenzen und Querverweisen, dem ein Printprodukt schwer gewachsen ist. Mittlerweile sind daraus Hybride aus Webseiten und downloadbaren PDFs entstanden, die noch lange nicht das Ende der Entwicklungen bedeuten. Künftig wird jeder Report zu einem Content-Hub, auf dem alle Daten miteinander verknüpft und für den Leser komfortabel präsentiert werden.


Fünftes: Design und Usability sind elementar

Und da sind wir schon bei unserem Lieblingsthema: Wie bereitet man die wachsenden Datenberge attraktiv und userfreundlich auf? Logischerweise digital. Und für alle Endgeräte. Das Reporting braucht also neben einem klaren Layout auch eine übersichtliche Navigation und verschiedene Informationstiefen auf den Unterseiten. 


Sechstens: Eine Story, die trägt

Diese Masse an Ergebnissen und Erkenntnissen braucht einen starken Rahmen, der alles zusammenhält und unverwechselbar zur Marke passt. Das beste Mittel für diesen Zweck ist eine übergeordnete Story, die fesselt, die unterhält und die inspiriert.


Siebtens: Mach mehr draus

Bei diesem Reporting der Zukunft entstehen praktischerweise nicht nur Berichte. Es entsteht auch zahlreicher Content: Infografiken, Videos, Animationen und Audiodateien. Das alles lässt sich auch auf anderen Kanälen wunderbar weiterverwerten, um zusätzliche Zielgruppen zu erreichen. Zum Beispiel auf Social Media wie LinkedIn oder Instagram.

Reporting-Experten an deiner Seite

Auch wenn das alles recht komplex klingt: Für alles gibt es Expert:innen, die Sie mit ihrer Erfahrung und Kreativität unterstützen können. Als strategisch denkende Designagentur begleiten wir bei loveto die Entwicklung des Reportings schon seit Jahren aktiv mit – insbesondere mit einem brandgerechten Storytelling. Das setzen wir übrigens so konsequent um, dass Ihre User:innen jeden Fakt geradezu entdecken wollen. Dabei greifen wir auch auf die Expertise unserer renommierten Partner wie akzente zurück. Aus ihrem aufbereiteten Content kreieren wir ein digitales Produkt, das inhaltlich und visuell begeistert.

In den letzten Jahren entstanden dabei u. a. Berichte für die KfW und bereits ein integrierter Konzern- und Nachhaltigkeitsbericht für die Stadtreinigung Hamburg. Sie sehen: Die Zeit des gedruckten, eindimensionalen Geschäftsbericht neigt sich dem Ende. Aber das Reporting der Zukunft hat gerade erst begonnen.

Gilt die Berichtspflicht auch für Ihr Unternehmen?
Wie kann Ihr nächster Bericht noch mehr begeistern?
Welche Story passt zu Ihrer Marke?

Let's talk.

Interessant? Lassen sie uns ins Gespräch kommen.